Lübke und Driller stellt aus

Qualitätssicherung

 

Kabel sind sicherheitsrelevante und somit wesentliche Bauteile von elektrischen Geräten, Anlagen oder Leuchten. Daher sind wir als Kabelkonfektionär im Hinblick auf die Produktqualität besonders gefordert.

 

 

Unsere Qualitätssicherung hat diese Ziele:

 

  • Die Entwicklung unserer Mitarbeiter zu fördern, damit diese Ihre Arbeiten optimal durchführen können
  • Interne Schulungen um fehlerhaftes Arbeiten zu vermeiden
  • Kundenzufriedenheit zu erreichen
  • Prozesse, Verfahren sowie Maschinen- und Werkzeugeinstellungen zu  überwachen und zu verbessern
  • Die Produktionskosten möglichst niedrig zu halten

 

Im Folgenden werden die wichtigsten technischen Einrichtungen der Abteilung Qualitätssicherung erläutert:

 

 

Crimpkraftüberwachung:

 

Unsere Automaten Komax Alpha 433, Komax Gamma 333 und Schleuniger Crimpcenter 67 sind  mit einer integrierten Crimpkraftüberwachung ausgestattet. Überwacht wird die Festigkeit der vollautomatisch hergestellten Crimpverbindung.

 

Die Funktionsweise: In den zwei Pressen befinden sich Sensoren, welche die einwirkenden Crimpkräfte überwachen.

Die Werte der guten Crimps werden bei Chargenbeginn als Referenzwerte gelehrt.  Zu diesen Referenzwerten wird eine Toleranzbreite festgelegt. Während des Betriebs dürfen die Werte innerhalb dieser Toleranzgrenze schwanken.

Wird die Toleranzgrenze eingehalten, werden die produzierten Crimpverbindungen als gut eingestuft. Bei einer Über- oder Unterschreitung der Toleranzwerte stoppt die Maschine, das schlechte Teil wird automatisch zerstört.

 

 

Schliffbildlabor:

 

Das Schliffbild zeigt in einem Querschnitt das Innenleben der zuvor quer durchgetrennten Crimpverbindung. Nun wird die Oberfläche plan geschliffen und mittels einer  Ätzung gereinigt. Danach können Crimpgüten bewertet werden:

 

  • Die Crimphöhe und –breite
  • Flankenabstände
  • Bodendicken und –formen
  • Der Grad der Verpressung
  • Auswertungen geben Hinweise auf die Qualität des Crimpwerkzeuges

 

 

Zugfestigkeitsmessung:

 

Die fertig produzierten Zuschnitte werden der Zugfestigkeitsmessung unterzogen. Gemessen wird die Festigkeit des Crimps gemäß
DIN 46 249 Teil 1.

Da es sich hierbei um ein zerstörendes Verfahren handelt, wird die Messung stichprobenartig durchgeführt.

Es wird mit zunehmender Kraft so lange manuell an dem Crimpkontakt gezogen, bis dieser abreißt. Die in diesem Moment aufgewendete Kraft wird von einem Prüfgerät in der Einheit Newton angezeigt. Der Crimp ist in Ordnung, wenn diese aufgewendete Abzugskraft im Toleranzbereich der o.g. Norm liegt.

 

 

Teileüberwachung mit Kamera:

 

Mit einer Kamera werden Fotos von Teilen oder Crimpverbindungen aufgenommen. Eine spezielle Software stellt diese Aufnahmen am Bildschirm vergrößert dar. Eventuelle Mängel werden so sichtbar. Technische Fehler, die zuvor bei der automatischen Crimpüberwachung nicht gefunden werden konnten, werden jetzt erkannt.  Ein Beispiel dafür sind verbogene Haken an Crimpkontakten, an denen im Anschluss Isolations- oder Steckverbindungsgehäuse arretieren sollen.

 

Ferner sind zehn Durchgangstester für die Belegungsprüfung mehrpoliger Leitungen, sowie ein Hochspannungsprüfgerät im Einsatz.

Prüfprotokolle, Schliffbilder, vergrößerte Kameraaufnahmen von Produktdetails und Erstmusterprüfberichte können auf Kundenwunsch erstellt werden.

 

 

Zertifikat:

 

Hier finden Sie unsere UL-Zertifizierung.

 

Integrierte Überwachung der Crimpkraft
Ermittlung der Zugfestigkeit. DIN 46 249 Teil1
Ansicht eines Schliffbildes von Lübke und Driller

Lübke und Driller GmbH

Tel.: 02932 6296-0

Fax: 02932 6296-20

info@luebke-driller.de

Ermittlung der Zugfestigkeit. DIN 46 249 Teil1
Integrierte Überwachung der Crimpkraft
Ansicht eines Schliffbildes von Lübke und Driller